Wachsende Sympathie für Papst Franziskus

Wie sieht Franziskus die Kirche? Als das heilige Volk Gottes, im Sinn des Konzils "Diese Kirche, mit der wir denken und fühlen sollen, ist das Haus aller - keine kleine Kapelle für ein Grüppchen von Auserwählten". Man darf die Universalkirche nicht auf ein schützendes Nest reduzieren. Und die Kirche ist Mutter, ist fruchtbar. Aber ihre Mitglieder haben häufig Verletzungen. Deshalb braucht sie die Fähigkeit, Wunden zu heilen und die Herzen der Menschen zu wärmen. "Ich sehe die Kirche wie ein Feldlazarett nach einer Schlacht." Erst muss man die Verwundeten heilen, dann kann man von allem anderen reden. Und das Volk Gottes braucht Hirten, nicht Kleriker- Funktionäre. Aufwertung der Frauen in der Kirche Franziskus hat eine deutliche Öffnung für Frauen in Führungspositionen der Kirche signalisiert. Bei verschiedenen Gelegenheiten hat er bereits auf das Thema hingewiesen. "Der weiblich Genius" sei "nötig an den Stellen, wo wichtige Entscheidungen getroffen werden", sagte Franziskus jetzt im Gespräch mit "La Civiltà Cattolica": "Die Räume einer einschneidenden weiblichen Präsenz in der Kirche müssen weiter werden. Ich fürchte mich aber vor einer ,Männlichkeit im Rock‘, denn die Frau hat eine andere Struktur als der Mann. Die Reden, die ich über die Rolle der Frau in der Kirche höre, sind oft von einer Männlichkeits-Ideologie inspiriert. Die Frauen stellen tiefe Fragen, denen wir uns stellen müssen. Die Kirche kann nicht sie selbst sein ohne Frauen und deren Rolle. (…) Die Herausforderung heute ist: reflektieren über den spezifischen Platz der Frau gerade auch dort, wo in den verschiedenen Bereichen der Kirche Autorität ausgeübt wird." Die "heißen Fragen" Zu oft habe sich die Kirche nur "in kleine Vorschriften" einschließen lassen, fuhr der Papst fort. Aus diesem Grund warnt Franziskus davor, nur Fragen wie Abtreibung, homosexuelle Ehen und Verhütung zu erörtern. Die Ansichten der Kirche dazu seien bekannt, man müsse "nicht endlos davon sprechen". Doch erneuerte Franziskus auch seine Überzeugung: Eine moralische Verurteilung etwa von Homosexuellen von Seiten der Kirche ist nicht in Ordnung. Es dürfe "keine spirituelle Einmischung in das persönliche Leben" geben. Diese Menschen müssten "mit Barmherzigkeit" begleitet werden. Auch warnte Papst Franziskus abermals davor, sich im Glauben allzu sicher einzurichten. Wenn jemand behaupte, er sei Gott mit absoluter Sicherheit begegnet, sei aber nicht berührt "von einem Schatten der Unsicherheit", dann laufe etwas schief. Zweifel, Tradition und der Rückblick auf die Vergangenheit hätten im Glauben einen Platz, insofern sie zum Mut verhelfen, "neue Räume für Gott zu öffnen". Wer heute "in übertriebener Weise die ,Sicherheit‘ in der Lehre" suche (…), habe "eine statische und rückwärts gewandte Vision": "Auf diese Weise wird der Glaube eine Ideologie unter vielen." Nicht zu viel Doktrin! Die wahre Missionspastoral darf nicht von einer Vielzahl aufgezwungener Doktrinen bedrückt werden. Verkündigung missionarischer Art soll sich auf das Wesentliche konzentrieren. "Wir müssen ein neues Gleichgewicht finden, sonst bricht das moralische Gebäude der Kirche womöglich wie ein Kartenhaus zusammen." Auch der Papst braucht Gemeinschaft Über sich selbst sagt Bergoglio, er sei "ein Sünder, auf den der Herr geschaut hat". Im Übrigen sei er von Geburt an undiszipliniert. Der argentinische Pontifex weiter: "Ich brauche Gemeinschaft." Was sich schon daran zeige, dass er nicht im päpstlichen Appartment des Apostolischen Palastes, sondern in Santa Marta (dem vatikanischen Gästehaus) wohne. "Ohne Menschen ringsum kann ich nicht leben." Dieses Interview mit dem Papst löste weltweit ein positives Echo aus.


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Gottesdienstordnung

  • Mittwoch 9:00 Uhr, Frühmesse
  • Samstag 19:00 Uhr, Vorabendmesse
  • Sonntag 10:00 Uhr, Pfarrgottesdienst

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Mittwoch nach der 9-Uhr-Messe bis 11.30 Uhr
P. Sepp ist gewöhnlich Samstag von 9:00 bis 11:30 im Widum.

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