Kurzansprache der PGR-Präsidentin zum 1. Jänner 2017

Sehr geehrter Herr Pfarrer P. Sepp, werte Kooperatoren, liebe Mitglieder der Pfarrei St. Gertraud,

zu Beginn eines neuen Jahres ist es eine liebe Tradition geworden, dass ich als Präsidentin des Pfarrgemeinderates kurz auf das vergangene Jahr in unserer Pfarrei zurückblicken darf, vor allem jedoch gemeinsam mit Ihnen Gottes Segen für die kommenden Monate erbitte.

Mit folgenden gekürzten Verse eines unbekannten Verfassers möchte ich das alte Jahr verabschieden:

Ein Jahr verabschiedet sich,
doch nicht ohne uns ein wertvolles
Geschenk zu hinterlassen.

Es ist ein kleines Päckchen gefüllt mit
Eindrücken und Bildern, die uns bewegen.

Begegnungen, die die Seele berühren und Worte,
die uns getröstet und gestärkt haben.

Ob wir dieses Geschenk in einer dunklen Schublade mit der Zeit vergessen,
oder wie einen Schatz in uns tragen, liegt einzig an uns selbst.

Innehalten, zurückschauen...
mitnehmen was gut war...
den Rest der Vergangenheit schenken!!

 

Innehalten, zurückschauen, mitnehmen was gut war….. vor einigen Tagen haben wir zurückgeblickt auf das Jahr 2016: die menschlichen Schicksale, die Flüchtlingsströme nach Europa, Katastrophen, Attentate und Kriege, einschneidende Veränderungen in Politik und Kirche, dazu eigene Misserfolge und Schmerz; allzu leicht  vergessen wir da die schönen Augenblicke im Leben und die positiven Erfahrungen in unserem persönlichen Umfeld, aber auch in der Kirche: Taufen, Jubiläen, Hochzeiten, besondere Begegnungen, das  Heilige Jahr der Barmherzigkeit, die mutigen Aussagen von Papst Franziskus, ...

 

Wie tröstlich ist es, wenn es einen Neuanfang geben darf, wenn Vorsätze und Wünsche neu formuliert werden können und Vergangenes zurückgelassen werden kann.

 

Auch unsere Pfarrgemeinde hat ein wiederum ein bewegtes Jahr hinter sich, mit einer Reihe von schönen Ereignissen und Initiativen, aber auch mit der Erkenntnis, dass die Veränderungen in Kirche und Gesellschaft auch nicht vor unserer Kirche Halt machen.

Ein wichtiges Ereignis waren die Pfarrgemeinderatswahlen im Oktober. Mit besonderem Stolz können wir dabei von einer richtigen Wahl sprechen. Viele engagierte Frauen und Männer, neue und erfahrene, haben sich in den Dienst der Pfarrei gestellt und sind bereit zu einer aktiven Mitarbeit.

Die Mitglieder des vergangenen Pfarrgemeinderates haben mit viel Schwung und guten Ideen ihren Einsatz geleistet, ebenso haben sich die einzelnen Arbeitsgruppen mit Kompetenz und Kreativität eingebracht. Mütter, Väter, Lehrerinnen, Kinder, Jugendliche und Mitglieder von Vereinen haben durch ihre engagierte Mitarbeit den den Krabbelgottesdiensten für unsere Kleinsten  und ganz besonders den Familiengottesdiensten neue Impulse gegeben. Ohne sie gäbe es keine Pfarrwallfahrt, keine Sternsinger, keine Sternstunden, keine Sänger/innen, die sich spontan bereit erklären dem Gottesdient eine musikalische Umrahmung  zu geben,  nicht die vielen Aktionen zu den  verschiedensten Anlässen.
Mitglieder von Vereinen und Gruppen haben wiederum für eine würdige Gestaltung der Andachten und der  Roraten gesorgt. Sie alle haben dadurch ein Zeichen gegeben, dass Kirche trotz aller Kritiken und schwindenden Zahlen von Kirchenbesuchern durch aktive Gläubige lebendig sein kann. Ihnen gebührt mein Dank!

Es gab aber auch traurige Momente im Jahr 2016, weil  Krankheit und persönliches Leid eine Familie getroffen haben, Veränderungen im  Leben und in den Beziehungen zu einer Neuorientierung  geführt haben. Auch haben wir im letzten Jahr viele liebe Mitmenschen für immer verabschieden müssen.

Der Beginn eines neuen Jahres ist auch eine der wenigen  Gelegenheiten, mich noch bei einer Reihe von Menschen und Gruppen zu bedanken, die die Gemeinschaft in unserer Pfarrei lebendig halten. Ich denke dabei an die Mitarbeiterinnen bei der Erstkommunion- und Firmvorbereitung und den Taufgesprächen, den AK der Frauen und Seniorenclub, die Männer und Frauen des Frühschoppendienstes, an alle, die für die Blumen und die Sauberkeit im Pfarrzentrums und außerhalb sorgen, die Vereine, wie KVW, Kolping, Feuerwehr und Sportverein, die Pfadfinder, die Mitarbeiter des Pfarrblattes und im Pfarrbüro, der Bibliothek und an alle Einzelpersonen, die ohne großes Aufheben eine ehrenamtliche Arbeit leisten oder mit ihren Spenden und Wohltaten dazu beitragen, dass die Pfarrei auch finanziell überleben kann. Ganz besonders aber danke ich dem Arbeitskreis für Natur-und Umweltschutz, der immer wirklich unentbehrliche Arbeit für die Pfarrei und das Stadtviertel leistet, verbunden mit der Hoffnung und der Bitte, dass er weiterhin aktiv bleiben möge.

Dass unsere Gottesdienste feierlich gestaltet werden können, verdanken wir dem Kirchenchor, den Ministranten, Kantoren und dem Organisten, den sangesfreudigen Kindern und Jugendlichen, den jungen Eltern und Pfarrmitgliedern, die ihre musikalischen Fähigkeiten spontan einsetzen, den Lektoren/innen und den stets einsatzbereiten Mesnern/Mesnerinnen, die im Hintergrund wertvolle Dienste leisten.

Sie alle bitte ich von ganzem Herzen auch im kommenden Jahr wieder für die kirchliche Gemeinschaft da zu sein und damit vielen in diesen ungewissen Zeiten Halt zu geben.

Wir können uns wirklich glücklich schätzen, dass wir noch Priester haben und regelmäßig Gottesdienste feiern können. Trotzdem müssen auch wir bereit sein, neue Wege zu gehen und verschiedene Formen religiöser Feiern anzunehmen. Die Gestalter der Wortgottesfeiern Leo und Margret und künftig auch Martin machen es uns leicht mit ihrer professionellen Vorbereitung. Danke!

Einen großen Dank richte ich an unseren Pfarrer P. Sepp und  an den  langjährigen Pfarrer P. Hermann. P. Sepp, hat  noch eine Pfarrei dazubekommen und die schwierige Aufgabe übernommen, seine „Mannschaft“ so einzusetzen, dass es nach wie vor möglich ist, Gottesdienste und kirchliche Feste zu gewohnten Zeiten und traditionellen Anlässen zu feiern. P. Ildefonso haben wir als Kooperator nach 8 Jahren des Wirkens in Haslach verabschiedet. Er hat einen anderen Aufgabenbereich gefunden.

Seit dem 1. Dezember ist P. Mansuetus Tus, den wir schon früher bei verschiedenen Gelegenheiten kennengelernt haben, unser neuer Seelsorger. Wir freuen uns darüber, dass er hier in Haslach bleiben konnte. Wir werden ihn zu einem späteren Zeitpunkt noch offiziell willkommen heißen.

Ebenso P. Shenoy Maniyachery. Sein inoffizieller Einstand mit mir im Sommer war  humorvoll, beide waren wir damals nicht gerade musikalisch perfekt, aber wir haben die Situation gemeistert. Er wird im Laufe des Jahres als Kooperator zu uns stoßen und wir sind sehr dankbar dafür.

Ein Danke möge auch den anderen Mitbrüdern der Steyler Missionare weitergegeben werden, die immer wieder bei uns aushelfen.

Im Namen des Pfarrgemeinderates wünsche ich Ihnen ein gutes neues Jahr 2017 Gesundheit und  Wohlergehen und mögen Sie folgende Worte durch die Zeit begleiten:

 

Nimm Dir Zeit zum Träumen,
das ist der Weg zu den Sternen.

Nimm Dir Zeit zum Nachdenken,
das ist die Quelle der Klarheit.

Nimm Dir Zeit zum Lachen,
das ist die Musik der Seele.

Nimm Dir Zeit zum Leben,
das ist der Reichtum des Lebens.

Nimm Dir Zeit zum Freundlichsein,
das ist das Tor zum Glück.

 

Die Präsidentin des Pfarrgemeinderates
Judith Kofler Peintner


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Gottesdienstordnung

  • Mittwoch 9:00 Uhr, Frühmesse
  • Samstag 19:00 Uhr, Vorabendmesse
  • Sonntag 10:00 Uhr, Pfarrgottesdienst

Bürostunden

Mittwoch nach der 9-Uhr-Messe bis 11.30 Uhr
P. Sepp ist gewöhnlich Samstag von 9:00 bis 11:30 im Widum.

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